Konzerte

Samstag 15:05 Uhr BR-Klassik

On stage

Junge Interpreten Musikerinnen und Musiker der Barenboim-Said Akademie Yamen Saadi, Jamila Asgarzade, Violine; Katrin Spiegel, Viola; Assif Binness, Violoncello Fanny Hensel: Streichquartett Es-Dur; Wolfgang Amadeus Mozart: Duo G-Dur, KV 423; Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett f-Moll, op. 80 Aufnahme vom 3. August 2020 beim Festival "Young Euro Classic" in Berlin Anschließend: Max Bruch: Violinkonzert g-Moll, op. 26 (Sergey Khachatryan, Violine; San Francisco Symphony Youth Orchestra: Donato Cabrera); Robert Schumann: Drei Romanzen, op. 94 (Dionysis Grammenos, Klarinette; Anneleen Lenaerts, Harfe); Richard Strauss: "Der Rosenkavalier", Walzer (Raphaela Gromes, Violoncello; Julian Riem, Klavier)

Samstag 18:00 Uhr rbb Kultur

TALENTE UND KARRIEREN

mit Dirk Hühner Young Euro Classic 2020 (2) Das Pacific Quintet und Studierende aller drei Berliner Musikhochschulen Das Festival Young Euro Classic hat sich in diesem Jahr ganz neu auf Kammermusik-Ensembles ausgerichtet. Auch im kleineren Rahmen stand die Begegnung von jungen Musikerinnen und Musikern im Mittelpunkt. Das Pacific Quintet ist ein Bläserquintett, das sich in Japan kennengelernt hat, aber nun an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin studiert. Zusammen mit Studierenden der Universität der Künste und der Barenboim-Said Akademie entwirft es ein musikalisches Bild von Paris. Konzertaufzeichnung vom 5.8.2020 im Konzerthaus Berlin

Samstag 19:04 Uhr HR2

Live Jazz

Charles Lloyd Kindred Spirits || Charles Lloyd, ts, fl | Marvin Sewell, g | Gerald Clayton, p | Harish Raghavan, b | Eric Harland, dr | 50. Deutsches Jazzfestival Frankfurt 2019, hr-Sendesaal Frankfurt, Oktober 2019, Teil 1

Samstag 19:05 Uhr BR-Klassik

Opernabend

Zum 90. Geburtstag des Tenors Fritz Wunderlich(II) Giuseppe Verdi: "La Traviata" Melodramma in drei Akten In italienischer Sprache Violetta Valéry - Teresa Stratas Alfredo Germont - Fritz Wunderlich Giorgio Germont - Hermann Prey und andere Chor der Bayerischen Staatsoper Bayerisches Staatsorchester Leitung: Giuseppe Patané Aufnahme von 1965 Sein Singen hatte eine Jugendlichkeit, die jedes Ohr im Sturm eroberte. Wunderlich besaß eine Tenorstimme, deren Attraktivität sich auch dem musikalischen Laien sofort erschloss. Betörender Schmelz verband sich mit männlichem Silberklang, blitzender Charme mit elektrisierendem Elan. Für den Kenner bot Wunderlich ein gesangstechnisches Niveau vom Feinsten: Koloraturen, die sich wie Perlen an der Kette reihten, ohne nur als stimmliches Ausstellungsobjekt zu dienen; Spitzentöne, die durch ihre Mühelosigkeit und Leuchtkraft überwältigten. Eine Extraportion Eleganz machte jede Musik, die Wunderlich zum Besten gab, hörenswert. Sein Musizieren bestach durch unverschämte Leichtigkeit, strahlte schlicht und einfach Spaß aus. Und den Naturburschen verleugnete dieser Vortragskünstler nie. Das zeigt sich auch, wenn er Italienisch singt - etwa den Alfredo in Verdis "Traviata" an der Bayerischen Staatsoper! 1965 war Teresa Stratas in der Titelpartie dabei, Hermann Prey als Père Germont. Giuseppe Patané dirigierte.

Samstag 19:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Oper

Königliche Oper Stockholm Aufzeichnung vom 18.01.1959 Giuseppe Verdi "Rigoletto", Oper in vier Akten Libretto: Francesco Maria Piave Herzog von Mantua - Nicolai Gedda, Tenor Rigoletto, sein Hofnarr - Hogo Hasslo, Bariton Gilda, dessen Tochter - Margareta Hallin, Sopran Sparafucile, ein Bandit - Arne Tyrén, Bass Maddalena, seine Schwester - Kerstin Meyer, Mezzosopran Graf von Monterone - Georg Svedenbrant, Bariton Chor und Orchester der Königlichen Oper Stockholm Leitung: Sixten Ehrling

Samstag 19:30 Uhr Ö1

Giuseppe Verdi: "Nabucco"

Mit Giovanni Meoni (Nabucco), Antonello Palombi (Ismaele), Rafal Siwek (Zaccaria), Anna Pirozzi (Abigaille), Carmen Topciu (Fenena), Antonello Ceron (Abdallo) u.a. Chor und Orchester des Teatro San Carlo Neapel; Dirigent: Francesco Ivan Ciampa (aufgenommen am 09. Oktober 2018 im Teatro San Carlo von Neapel). Präsentation: Chris Tina Tengel

Samstag 20:03 Uhr SWR2

SWR2 Abendkonzert

Internationale Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart Christiane Karg (Sopran) Gerold Huber (Klavier) Franz Schubert: Strophe aus "Die Götter Griechenlands" D 677 Memnon D 541 Iphigenia D 573 Klage der Ceres D 323 Mignon D 321 Nur wer die Sehnsucht kennt D 877, Lied der Mignon aus "Wilhelm Meister" op. 62 Heiß mich nicht reden D 726, Mignon I aus "Wilhelm Meister" op. 62 Mignon D 727 (So lasst mich scheinen) 4 Lieder nach Metastasio D 688 Vedi quanto adoro D 510 (Konzert vom 8. Juli 2020 im Vortragssaal der Staatsgalerie, Stuttgart) Der Zwerg - Das Kunstliedfestival in Sindelfingen Morgenstern Trio Johannes Held (Bariton) Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen, bearbeitet für Klaviertrio von Georg Oyen Kurt Weill: "Lieder eines unmoralischen Menschen" aus der "Dreigroschenoper" Arnold Schönberg: Verklärte Nacht op. 4, bearbeitet für Klaviertrio von Eduard Steuermann (Konzert vom 6. August 2020 im Odeon Sindelfingen) "Schöne Welt, wo bist Du?" fragt Friedrich Schiller in seinem Gedicht "Die Götter Griechenlands". Eine Frage, die Franz Schubert sein Leben lang immer wieder neu stellte - in seiner Musik formuliert er mit jedem Ton die Sehnsucht nach dem Absoluten, nach der göttlichen Nabelschnur. Genau das interessiert die Sopranistin Christiane Karg und den Pianisten Gerold Huber in ihrem Liederabend. Anschließend: Ausschnitte aus einem Konzert vom Liedfestival "Der Zwerg", bei dem der Festival-Gründer Johannes Held auf der Bühne stand.

Samstag 20:04 Uhr rbb Kultur

BERLINER PHILHARMONIKER

Daniel Harding dirigiert die Berliner Philharmoniker Alban Berg: Lyrische Suite Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 6 F-Dur, op. 68 Konzertaufnahme vom 12./13.09.2020 in der Berliner Philharmonie Konzertaufnahme vom 12./13.09.2020 in der Berliner Philharmonie

Samstag 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Konzert

Mit Nina Heinrichs Moers Festival 2020 Das Moers Festival tat 2020, was es seit Jahren am besten kann: Improvisieren. So fand das viertägige Festival aufgrund der Corona-Bedingungen ausschließlich im Internet statt. Auf Arte Concert konnten die Zuschauerinnen und Zuschauer ein musikalisch spannendes und diverses Programm erleben. Mit einem überraschend internationalem und modernem Programm zeigte das Moers Festival über Pfingsten, das vieles geht, wenn man nur will. Den Anfang dieser Sendung mit Höhepunkten des Festivals macht die brasilianische Improvisationsmusikerin María Portugal, die in Moers mit herausragenden Kolleginnen und Kollegen wie Angelika Niescier oder Carl Ludwig Hübsch auf der Bühne stand. Mit Improvisation und musikalischer Kommunikation auf höchstem Niveau geht es dann weiter. Das Trio Grünen mit Christian Lillinger am Schlagzeug und Robert Landfermann am Bass wird ergänzt vom Pianisten Achim Kaufmann. Über ein bestimmtes Thema improvisieren dann Musikerinnen Musiker um den gebürtigen Inder und Weltbürger Rajesh Mehta. Der Schüler von Anthony Braxton brachte sein Werk mit nach Moers. Die Zeichnung eines Geistwesen, gefangen in einem käfigartigen Feld aus rotierender Lichtern bildet den Ausgangspunkt für das hochkarätig besetzte Konzert. Mariá Portugal Mariá Portugal, Schlagzeug, Electronics, Gesang; Filipe Nader, Altsaxofon; Angelika Niescier, Altsaxofon; Moritz Wesp, Posaune; Carl Ludwig Hübsch, Tuba; Reza Askari, Basssaxofon Grünen Achim Kaufmann, Piano; Robert Landfermann, Bass; Christian Lillinger, Schlagzeug Rajesh Mehta "Sky Cage" Rajesh Mehta, Trompete; Georges-Emmanuel Schneider, Violine, Electronics; Keith O"Brien, Gitarre, Electronics; Chad Popple, Schlagzeug, Tablas Aufnahmen aus der Festivalhalle

Samstag 20:15 Uhr NDR Info

Jazz Klassiker

Harry James und sein Orchester (2/2) NDR-Aufnahme aus der Niedersachenhalle in Hannover vom Oktober 1957 Mit Wingolf Grieger

Samstag 22:00 Uhr Bremen Zwei

Sounds in concert - On The Jazzy Side Of Pop / Doglance

Konzertmitschnitte vom 28. August 2020 aus dem Kulturzentrum Schlachthof, Bremen Wie gut Jazz und Pop zusammengehen, hat die Bremer Konzertreihe "On the Jazzy Side Of Pop" über Jahre gezeigt. Die gleichnamige Band, die sich in dieser Zeit formierte, führt das bewährte Konzept weiter. An den legendären Club-Abenden im Bremer Moments stand in der Regel das Werk eines Künstlers, einer Künstlerin bzw. einer Band im Mittelpunkt. Das heutige Sextett gewinnt daraus eine Art Best of-Programm, erweitert um aktuelle Ideen. Songs von Björk, Sting, Prince, Joni Mitchell, den Beatles, Tom Waits und Michael Jackson werden mit Jazzgefühl und Improvisationslust interpretiert. Selbst Vokalist Nick Gibbs, Australier mit Wohnsitz Bremen, geht elegant über den Rahmen der Vorlagen hinaus. Dabei wahrt die Gruppe, die 2012 von Pianist/Keyboarder Felix Elsner ins Leben gerufen wurde, die melodische Linie und den passenden Groove. "Smells Like Walrus in April" heißt das erste Album, das im vergangenen Jahr erschien. Der Titel verschränkt gewitzt Songs von Nirvana, den Beatles und Prince. Den Konzertabend im Kulturzentrum Schlachthof, durchgeführt unter speziellen Corona-Bedingungen, eröffnete ein außerordentliches Duo. Doglance sind Julian Fischer, Gitarren-As aus Bremen, und Nathan Ott, Top-Drummer aus Berlin. Ihre Auftritte stecken voll kalkuliertem Risiko. Mit Sinn für musikalische Abenteuer vertrauen sie auf die Inspiration des Moments. Und geben sich dem Spielfluss zwischen Jazz und Rock hin.

Samstag 22:05 Uhr NDR Info

Jazz Konzert

Chick Corea Quartett: Airto Moreira, Schlagzeug, Perkussion Stanley Clarke, Bass Joe Farrell, Saxofon, Flöte Chick Corea, Klavier NDR-Aufnahme aus dem Rolf-Lieberman-Studio vom September 1972 Mit Felix Tenbaum 22:30 - 22:35 Uhr Nachrichten

Samstag 23:00 Uhr rbb Kultur

LATE NIGHT JAZZ

mit Ulf Drechsel Jazz in e. no. 23 - ""Intergalaktisches Roadmovie für die Ohren"" Musikalische Intelligenz und Unterhaltung können sehr gut Hand in Hand gehen. Das beweist das österreichische Septet SHAKE STEW um den Bassisten und Komponisten Lukas Kratzelbinder. In ungewöhnlicher Besetzung mit zwei Bassisten (außer dem Chef noch Manu Mayr), zwei Schlagzeugern (Niki Dolp, Mathias Koch), zwei Saxofonisten (Clemens Salesny, Johannes Schleiermacher) und einem Trompeter (Mario Rom) ""wehen schamanische Klangschlieren, böllern kolossale Beat-Architekturen oder fahren energietrunkene Bläserstimmen Schlagenlinien"" und werden ""großes Klangkino"", wie die Wiener Zeitung schrieb. Konzertmitschnitt vom 25. Mai 2017, Eberswalde, Paul-Wunderlich-Haus bis 00:00 Uhr

Samstag 23:03 Uhr Ö1

Die Ö1 Jazznacht

"Soundin" good!" - Klangästhetik im Jazz: Werner Angerer im Studio, Keith Jarrett/Gary Peacock/Jack DeJohnette im Blue Note, New York City Am Ö1 Schwerpunkt zum Thema "Hören" beteiligt sich auch diese Ö1 Jazznacht. Zu Gast im Studio ist der aus St. Pölten stammende Produzent und Tonmeister Werner Angerer, der für einen nicht unwesentlichen Teil der in Österreich entstandenen, rezenten Jazz-Produktionen klanglich verantwortlich zeichnet. Mit ihm spricht Xavier Plus über unterschiedliche Herangehensweisen an das Einfangen des Sounds einer Band, die Entwicklung und Auswirkungen von aufnahmetechnischen Mitteln auf die Musikproduktion der letzten hundert Jahre und was einen "guten Sound" ausmacht. Diesmal gibt es außerdem zwei Live-Mitschnitte in der Konzert-Rubrik zu hören: Zunächst eine Aufnahme vom Festival der Jazzwerkstatt Graz 2019, bei dem am 12. April letzten Jahres Saxofonist und Flötist Nils Berg mit seinem Trio "Cinemascope" gastierte. Mit Berg musizieren Christopher Cantillo (Schlagzeug) und Josef Kallerdahl (Bass), sie entführen uns in lebendige wie auch in kühle Klangwelten. Im Anschluss ein weiteres Trio, das allerdings unterschiedlicher kaum sein könnte: Eine der tontechnisch feinsten Konzertaufnahmen des Jazz dokumentiert Keith Jarretts Standards-Trio bei einer Residency im New Yorker Jazzclub Blue Note im Jahr 1994. Intimer und kompakter hat man Jarrett (Klavier), Gary Peacock (Bass) und Jack DeJohnette (Schlagzeug) selten gehört. Gestaltung: Xavier Plus

Sonntag 00:05 Uhr Bayern 2

radioJazznacht

Jazzfest Fridays aus Regensburg (2) Live-Mitschnitte von Konzerten aus dem "Degginger" in Regensburg - mit Bands und Solisten, die für das Bayerische Jazzweekend vorgesehen waren Moderation und Auswahl: Ssirus W. Pakzad

Freitag Sonntag